Burgruine Hohennagold
Die Burgruine Hohennagold ist auf keltischen Spuren wohl zu Beginn des 11. Jahrhunderts als Herrschaftssitz der Nagolder Gaugrafen entstanden.
Unter den Grafen von Hohenberg wurde die Burg ab Mitte des 12. Jahrhunderts ausgebaut. Mit dem Verkauf an Württemberg im Jahr 1363 wurde die Burg Sitz des Obervogtes. Der weitere Ausbau folgte im 15. und 16. Jahrhundert.
Ende des 30-jährigen Krieges (1645) wurde die Hohennagold durch kurbayrische Truppen zerstört und später weiter abgetragen. Die noch immer stattliche Ruine, von der man eine herrliche Aussicht auf die Stadt und ihre Umgebung hat, wurde in den letzten Jahrzehnten gründlich instand gesetzt.