Nagenda21

Wenn es um die Zukunft geht, stehen sich Untergangspropheten und Fortschrittsgurus gegenüber. Aber wir alle entscheiden mit unserem Verhalten zu Hause, im Betrieb, in unserer Stadt mit darüber, wie es weitergeht. Unser Ziel ist eine ökologisch, ökonomisch und sozial verträgliche Entwicklung, wie dies die Agenda 21 vorschlägt.

Lokale Agenda 21

Das Wort „Agenda" ist im Moment in aller Munde und doch weiß kaum einer, was es konkret heißt. Agenda kommt aus dem lateinischen und heißt wörtlich übersetzt: was zu tun ist. Im Sprachgebrauch ist Agenda eine Aufstellung über das, was gemacht werden soll. 21 steht für das 21. Jahrhundert.

Global denken - lokal handeln

Ein weiterer Grundsatz der Agenda, der heute schon zu einem geflügelten Wort geworden ist: global denken - lokal handeln. Wir sollten uns nicht damit begnügen vor dem Fernseher, die Probleme des Ozonlochs und der Regenwälder zu beklagen. Auch machen wir es uns zu einfach, wenn wir nur unsere Politiker dafür verantwortlich machen, was nicht oder falsch läuft. Vielmehr sollten wir im Interesse des Ganzen (global), unsere Chance nutzen und lokal aktiv werden. Dabei geht es nicht um realitätsferne Visionen und Utopien. Gefragt sind konkrete Projekte, die in überschaubaren Zeiträumen realisiert werden.

Rückblick

Wir fangen nicht bei Null an. In den vergangenen Jahren gab es viele Aktivitäten im Sinne der Agenda 21, bei der Stadt in Privathaushalten, im Bürgerforum, die das Fundament für eine Lokale Agenda bilden. Die Stadt hat 1998 einen entsprechenden Bericht mit realisierten Maßnahmen vorgelegt: Dazu gehören z.B. die Einführung des Taktverkehrs, die nachhaltige Forstwirtschaft, Bachrenaturierungen, die Holzmesse, das Obstbaumförderprogramm, Energieberatungen, das Thermografieprogramm, das Rufauto, Luftmessungen und viele bautechnische Modernisierungsmaßnahmen wie der Einbau von Gasbrennwertkesseln, Wärmerückgewinnungsanlagen, Sonnenstromanlagen und der Einbau der Hackschnitzelanlage im Otto-Hahn-Gymnasium

 Carsharing - Beitrag zur nachhaltigen Mobilität
Auto teilen oder Carsharing statt Auto besitzen, das spart in vielen Fällen Geld
ist umweltfreundlich und ersetzt ca. 5 bis 7 KfZ. Bürgerforum und Stadtmobil
Stuttgart laden zu einer Informationsveranstaltung über Carsharing am Montag, den 21. Oktober 19.30 Uhr in das Nebenzimmer des Gasthofes Adler, Badgasse.


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