Wald, Holz, Flößerei - "Jockele Sperr!"

Für den jungen Hermann Hesse begann in seiner Heimatstadt Calw das Frühjahr dann, wenn die Schwalben am Himmel und die Floße auf der Nagold wieder zu sehen waren.

Tatsächlich schlossen schon im Jahre 1342 Baden und Württemberg einen Vertrag  zur Öffnung der Flüsse Würm, Nagold, Enz und Neckar für die Flößerei. Die endgültige Floßbarmachung der Nagold für die Langholzflößerei erfolgte allerdings erst 1667. Jahr für Jahr fuhren von nun an bis zu 180 dieser "Holzbandwürmer" durch die Wasserstuben die Nagold hinunter Richtung Pforzheim und Holland. Ein großes Spektakel, wenn ein solches Floß unser Städtchen passierte!  Außerdem wurde die Nagold auch für den "Scheiterholz-Transport" genutzt, der einen riesigen "Holzgarten" am Nagolder Kleb zum Ziel hatte.
Vergangene Zeiten!  Aber Keine Frage: das Holz aus dem Schwarzwald ist schon immer ein bedeutender Wirtschaftsfaktor auch für die Stadt Nagold gewesen.

  • Dauer: 1 bis 1,5 Stunden
  • Sprache: Deutsch
  • Kosten: 60 Euro pro Gruppe bis 25 Personen
  • Treffpunkt: Schiffbrücke