Aktiv in Sachen Klimaschutz:
Integriertes Klimaschutzkonzept für Nagold

Die von der nationalen Klimaschutzinitiative geförderte
Beleuchtungssanierung in der Lembergschule wird  einen ordentlichen Beitrag zur Energie- und CO2-Einsparung leisten.

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programm und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristigerr Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort be. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

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Der Entwurf des integrierten Klimaschutzkonzeptes für Nagold ist über 200 Seiten stark.
Deshalb haben wir für die Bürgerschaft eine 16-seitige Informationsbroschüre mit wichtigen Basisinformationen - überwiegend Grafiken erstellt,- vom Energieverbrauch in Nagold und seiner Verteilung nach Verbrauchergruppen, über die Emissionen, Umrechnungsfaktoren, Empfehlungen für Sanierungen bis zum Verbrauch von Geräten, den Möglichkeiten der Nutzung der Sonnen-energie sowie einer Übersicht über Fördermöglichkeiten...
Die Broschüre wird in den Stadtteilen verteilt und liegt in den Rathäusern aus.

Entwurf für Integriertes Klimaschutzkonzept (iKSK) wurde im Gemeinderat eingebracht ( Drucksache 158)  und am 13.9.2016 erstmals behandelt.
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Bürgerspiegel am 2. Juni 2016

Am 2. Juni 2016 wurde die Öffentlichkeit im Kubus nochmals über den Stand des Klimaschutzkonzeptes informiert und unter anderem das vom AK Leitbild erarbeitet Leitbild vorgestellt. An verschiedenenen Thementischen gaben die Mitarbeiter von EnBW und Mitglieder des AK Leitbild den Bürgern Auskunft über angedachte Maßnahmen und nahmen weitere Vorschläge auf

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Wer weiß wie viel Energie er verbraucht - hat seinen Verbrauch besser im Blick und kann ihn besser beeinflussen. Deshalb hat die Stadt Im Zusammenhang mit der Erstellung des IKS einen Energiesteckbrief verschickt.  Darin können Sie Ihren Energieverbrauch erfassen, vergleichen und gegebenenfalls reduzieren
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Beim Umweltministerium Baden-Württenberg finden Sie unter Publikationen eine Vielzahl von interessanten Broschüren, u.a. eine Förderübersicht über energetische Maßnahmen bei Wohngebäuden und eine Förderübersicht Energie bei Unternehmen


Die Stadt Nagold erstellt derzeit ein Integriertes Klimaschutzkonzepts, das vom BM .für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit  gefördert wird und mit dessen Erstellung die EnBW beauftragt wurde, das sich vor allem  mit den Themen Verkehr und Energie beschäftigt.

Nach der Auftaktveranstaltung im Sommer 2015 und einem offenen Workshop im Januar 16, hat  der  Arbeitskreis Leitbild, dem Vertreter unterschiedlicher Gruppierungen sowie des Gemeinderats und der Verwaltung angehörten ein Leitbild entworfen.
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11.1.16  Workshop "Integriertes Klima-schutzkonzept (IKS) für Nagold" statt, der mit 51 Teilnehmern.
Nach einer Einführung von Oberbürgermeister Jürgen Großmann, der auf die Bedeutung des Klimaschutzes hinwies und auf unsere gemeinsame Ver- pflichtung hier aktiv zu werden, zeigte  zunächst Erhan Arslan seine Bachelor-arbeit Smart-Quartier in Esslingen-Zell mit innovativen Ansätzen.

Dr. Jörg Scholtes stellte die Energie- und CO2-Bilanz für die Stadt vor. Inter- essant ist  der große Anteil am Energieverbrauch den Haushalte und Klein-verbraucher am gesamten Energieverbrauch haben,  die zusammen mit Ihrem Anteil am Verkehr die Hälfte der CO2-Emissionen produzieren. 
Das macht deutlich welch großen Beitrag wir alle als Verbraucher mit vielen kleinen (und größeren) Beiträgen leisten können. Es gibt also für die Haushalte und Kleinverbraucher keinen Grund die Hände in den Schoß zu legen und allein auf die Verantwortung von Staat und Großverbraucher ... hinzuweisen. 

In Impulsreferaten  wurde vorgestellt, welcher  Energieträger welchen Energiegehalt hat, und wieviel Energie in welchen Haushalten verbraucht wird,
die Einsparmöglichkeiten einzelner Maßnahmen aufgezeigt und was bei Sanierungen  beachtet werden sollte, damit das Ganze eine runde Sache für den Nutzer und die Umwelt wird.

Weiter wurden die  Möglichkeiten  mit Hilfe der Sonne umweltfreundlich Energie zu erzeugen und Emissionen aufgezeigt.   Unterschieden wird zwischen  Solarthermie (Wärmeerzeugung) und Photovoltaik (Strom).  Mit Solarthermie können z.B. die Anforderungen des Erneuerbaren Wärmegesetzes erfüllt werden. Bei Photovoltaik gilt angesichts der  gesunkenen Einspeisevergütung: "small is beautiful".   Da bei kleineren Anlagen  ein größerer Anteil des produzierten Strom selbst verbraucht wird (und damit teurer Strombezug vermieden wird), amortisiert sich eine solche Anlage derzeit schneller als eine größere Anlage

Anschließend wurden an 3 Tischen das Thema vertieft, die Notizen hierzu finden
Sie nebenstehend.
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"Energiesteckbrief"
Wer weiß, was er verbraucht kann besser beurteilen, wo er steht und  eher Maßnahmen für einen vernünftigen und sparsamen Verbrauch ergreifen. Denn es sind nicht nur die "anderen" die Energie verbrauchen, viele kleine Leute können mit vielen kleinen Maßnahmen viel bewirken. 
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 An der Auftaktveranstaltung zum Integrierten Klimaschutzkonzept für Nagold im Juli 2015 nahmen gut 60 Personen teil, die zunächst gebeten wurden  zu beurteilen, wer Ihrer Ansicht am meisten für die CO2-Einsparung tun kann, wo sie die größten Potentiale für die Stadt Nagold sehen und was ist Ihnen der Klimaschutz wert . Die Ergebnisse wurden als Fotos festgehalten.

Oberbürgermeister Jürgen Großmann eröffnete die Veranstaltung und verwies auf die große Bedeutung des Klimaschutzes und die Hintergründe für die Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes hin und darauf dass hier möglichst viele Akteure und Bürger einbezogen werden, um Nagold fit für eine nachhaltige Energiezukunft zu machen. Dies war der Zeitpunkt an dem Greenpeace eine Fahne mit rund 150 Unterschriften, die mehr Klimaschutz forderten, an den Oberbürgermeister übergab.

Anschließend stellte der Projektleiter Dr. Jörg Scholtes die Motiviation  für die Förderung und Erstellung von Klimaschutzkonzepten dar und erläuterte er den Aufbau und Ablauf eines Integriertens Klimaschutzkonzeptes. Seine Präsentation, die Sie nebenstehend herunterladen können beendete er mit Kurzvorträgen zu CO2 im Alltag und zur Energieeffizienz. Herr Erhan Arslan präsentierte  anschließend seine Visionen für Nagold vor, vom Wasserrad bis zu smart technic.

Anschließend wurden die Teilnehmer nach Ihrer Ansicht zu  Handlungsmöglichkeiten jedes Einzelnen, welche Maßnahmen Ihnen schon heute wichtig sind und wo sehen Sie Schwerpunkte um Maßnahmen abzuleiten. Auch diese Ergebnisse finden Sie nebenstehend als Fotos dokumentiert.

Alle Folien und Ergebnisse der Auftaktveranstaltung finden Sie im Protokoll

Klimaschutz als Gemeinschaftsaufgabe
Weil Klimaschutz eine Gemeinschaftsaufgabe ist, werden in das Konzept auch Bürger und lokale Akteure einbezogen.  Konkrete Anregungen, Ideen und Vorschläge bilden den Grundstein für die Ableitung gemeinsam formulierter Maßnahmen. Ziel ist es, auf der Basis von Ideen und Vorschläge, den jährlichen CO2 -Ausstoß in Nagold zu reduzieren, beispielsweise durch Verhaltensände-rungen im privaten Bereich, durch Energieeffizienzmaßnahmen oder durch den Ausbau der erneuerbaren Energien.

Wenn Sie Anregungen, Ergänzungen, Ideen oder Vorschläge haben, teilen Sie diese bitte dem Umweltbeauftragten, Peter Widmann-Rau; Rathaus, Tel 07452 682 128, peter.widmann-rau@nagold.de mit.

  Die Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Nagold
wird wird vom BM für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aus dem Sondervermögen "Energie- und Klimafonds" mit 65 % bezuschusst.

Vorhabentitel:
„Erstellung eins integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Nagold“
Zuwendungsempfänger: Stadt Nagold, Marktstraße 27 – 29, 72202 Nagold
Laufzeit: 01.03.2015 – 31.7.2016
Projektpartner: EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Adolf-Pirrung-Str. 7, 88400 Biberach

Förderer: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

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Förderkennzeichen: 03K01056
Projektträger: Forschungszentrum Jülich (PtJ)

Zahlreiche Infos finden Sie unter Energie ums Haus oder unter Verkehr

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative hat die Stadt Nagold bereits in einem Teilklimaschutzkonzept verschiedene städtische Gebäude untersuchen lassen, s.auch unter Klimaschutzinitiative .




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