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Stadtnachricht

Schwimmbadgeschichte im Museum
Fotos und Badeartikel gesucht


Kleine Nagolderin unter der Dusche des Nagolder Schwimmbads um  1945/46.  Foto: Privat
Fotos: Privat

Im kommenden Jahr im Mai steht dem Nagolder Badepark ein großes Ereignis ins Haus. Die städtische Einrichtung wird 25 Jahre alt.

Dieses Jubiläum nehmen sich Museumsleitern Herma Klar und ihre Mitarbeiterin Heike Roller zum Anlass, eine Ausstellung über die Geschichte des Nagolder Schwimmbades zu zeigen.

Bis in die 1920er-Jahre wurde hauptsächlich in der Nagold gebadet oder geschwommen. Beim Stadtpark Kleb entstanden so nach und nach zuerst das Herren- und dann das Frauenbad.

Getrenntes Baden war damals noch üblich. Das Wasser für das Schwimmbecken wurde direkt von der Nagold eingeleitet und dürfte zu Saisonbeginn etwa 16 Grad warm gewesen sein. Jeden Tag wurde dann das Wasser wärmer, aber auch trüber. Nach 14 Tagen war der Beckengrund nicht mehr zu sehen.

Wie viel anders geht es doch heute zu - wie viel hat sich in der Zwischenzeit geändert. Im Laufe der Jahrzehnte hat das Nagolder Schwimmbad durch An-, Um- und Neubauten sein Gesicht grundlegend verändert.

Diese äußerst interessante Entwicklung möchten die beiden Mitarbeiterinnen des Museums im Steinhaus einem breiten Publikum vorstellen. Dafür haben sie eine Ausstellung geplant, die im Sommer nächsten Jahres eröffnet wird.

Schüler, die sogenannten Texer, der Textilfachschule, heute LDT, in den Sechzigerjahren im Nagolder Schwimmbad. Foto: Privat

Derzeit werden dafür noch Materialien gesucht. Zum einen ist das Steinhaus an Fotos interessiert, die aus der Zeit der Anfänge des Bads bis hin zur Gegenwart stammen. Die Fotos können in Papierform an das Museum gesendet oder abgegeben werden. Digitale Fotos können per
E-Mail übermittelt werden (Kontaktdaten siehe Infokasten).

Zudem wird alles gesucht, was man mit einem Schwimmbadbesuch verbindet. Das können Badeanzüge, Badehosen oder Badekappen sein. Genauso wie Handtücher, Gummiringe, Schwimmflügel, Sonnenbrillen und anderes mehr.

Auch an persönlichen Schwimmbad-Geschichten und Erinnerungen sind Herma Klar und Heike Roller interessiert. Sie können ebenfalls, nach vorheriger Terminabsprache, im Museum im Steinhaus vorbeigebracht werden. (red)

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