Information:

Auf der Internetseite der Architektenkammer gibt es ausführliche Informationen zu den Objekten:

www.akbw.de/architektur/beispielhaftes-bauen/praemierte-objekte

Stadtnachricht

"Beispielhaftes Bauen"
Ausstellung im Rathaus ab 14. November



Grüne Urbanität - Daueranlagen Landesgartenschau 2012 (Foto: Karl Huber Fotodesign)
Foto: Karl Huber Fotodesign

Die Architektenkammer Baden-Württemberg lobt turnusmäßig das Auszeichnungsverfahren „Beispielhaftes Bauen“ aus.

Unter der Schirmherrschaft des Calwer Landrats Helmut Riegger wurde in den beiden Landkreisen Calw und Freudenstadt das Auszeichnungsverfahren „Beispielhaftes Bauen Landkreise Calw und Freudenstadt 2010 bis 2016“ durchgeführt.

Am Dienstag, 14. November, eröffnet Oberbürgermeister Jürgen Großmann um 17 Uhr im Rathaus eine Wanderausstellung der Architektenkammer Baden-Württemberg. Ausgewählte Arbeiten des Auszeichnungsverfahrens sind dort bis Dienstag, 5. Dezember, zu den Öffnungszeiten des Rathauses  zu sehen.

Von 88 eingereichten Arbeiten kamen nach mehreren Auswahlrunden 40 Arbeiten in die engere Wahl für eine Ortsbesichtigung.

In den Schlussberatungen nach der Rundfahrt durch die Landkreise vergab die Jury unter dem Vorsitz von Andreas Grube, Freier Architekt BDA und Landesvorstand der Architektenkammer, nach eingehender Diskussion 22 Auszeichnungen für beispielhafte Bauten.

Mit fünf ausgezeichneten Objekten kann die Stadt Nagold stolz auf die Entwicklung ihrer Baukultur sein. Sie befinden sich alle in der Nagolder Kernstadt.

Drei von ihnen wurden überwiegend von Nagolder Architekten geplant und realisiert. Es handelt sich um ein Mehrfamilienhaus mit sieben Wohneinheiten am Riedbrunnen sowie zwei Mehrfamilienhäuser in der Eugen-Breitling-Straße am Stadtpark Kleb.

Mit zwei Auszeichnungen wurde auch die Stadt Nagold als Bauherr gewürdigt.

Zum einen das Café am Longwyplatz sowie die Daueranlagen, die für die Gartenschau 2012 unter dem Motto „Grüne Urbanität“ geschaffen wurden.
Das Auszeichnungsverfahren der Architektenkammer Baden-Württemberg dient dazu, das öffentliche Bewusstsein für Baukultur im Alltag zu schärfen und damit auch einen Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung ländlich geprägter Räume zu schaffen.

Denn Deutschland ist ein Land der Klein- und Mittelstädte sowie der ländlichen Räume.

Von 11.300 Städten und Gemeinden haben nur etwa 200 mehr als 50.000 Einwohner.

93 Prozent der Fläche Deutschlands werden von Gemeinden jenseits der Großstädte eingenommen. „Deshalb ist es umso wichtiger, gerade diese Räume durch qualitätsvolle Siedlungsentwicklung, Architektur, Infrastruktur und Teilhabe zukunftsfähig zu machen“, sagt Ralf Fuhrländer, Leiter des Nagolder Stadtplanungsamts.

45 Prozent der Deutschen wollen auf dem Land beziehungsweise in ländlich geprägten Regionen wohnen und nur 21 Prozent in der Großstadt.

Das hat eine Umfrage der Bundesstiftung Baukultur im Jahr 2015 ergeben. Häufig ist die Großstadt eher notwendiger Arbeitsort als frei gewählter Lebensmittelpunkt. Alle 22 prämierten Objekte sind in einer Datenbank der Architektenkammer erfasst. Darin sind auch Texte und Fotos zu den einzelnen Bauten verfügbar. Zusätzlich hat die Kammer eine Print-Broschüre veröffentlicht, die an der Ausstellungseröffnung zur Mitnahme ausliegen wird. (red)

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