Information

Premiere
Donnerstag, 14. Juni

Weitere Termine:
Freitag, 15. Juni
bis Sonntag, 17. Juni

Mittwoch, 20. Juni
und Donnerstag, 21. Juni

Samstag, 23. Juni
und Sonntag, 24. Juni

Donnerstag, 28. Juni
bis Sonntag, 1. Juli

Einlass jeweils um 19 Uhr
Beginn 19.30 Uhr

Außer:
Sonntag, 24. Juni
und Sonntag, 1. Juli
Einlass um 16 Uhr
Beginn 16.30 Uhr


Das Stück beginnt am Café im Kleb, Am Schlossberg 11.
Dort befindet sich auch die
Abendkasse.

Vorverkauf
Rathaus-Café
Marktstraße 27
Telefon: 07452 970773
Internet: www.reservix.de

Preise
Erwachsene: 21 Euro
Begünstigte: 15 Euro

Kinder und Jugendliche bis
17 Jahren haben in Begleitung
ihrer Eltern freien Eintritt.

Gruppenermäßigungen  auf Anfrage

Abonnenten der städtischen
Theater- und Konzertreihe erhalten einen Nachlass in Höhe von 2 Euro.

Ansprechpartner
Amt für Kultur, Sport
und Toursimsus

Philipp Baudouin
Telefon: 07452 681-287
E-Mail: philipp.baudouin@nagold.de

Stadtnachricht

Nagolder Bürgertheater
Premiere am 14. Juni 2018


Das Nagolder Bürgertheater beleuchtet 20 Jahre der Stadtgeschichte, in der ein Vorfall, der ganz Nagold über Monate in Atem hielt, der Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist.  Foto: Titel Programmheft/Gotelind Alber
Foto: Titel Programmheft/Gotelind Alber

Der Countdown läuft: Das Nagolder Bürgertheater feiert am Donnerstag, 14. Juni,  um 19.30 Uhr Premiere. Insgesamt elf weitere Aufführungen folgen bis Sonntag, 1. Juli (siehe Infokasten auf Seite 2). „Romeo und Julia im Schwarzwald oder Der dreibeinige Hase“ heißt das Stück aus der Feder von Regisseurin Isolde Alber. Bereits zum vierten Mal inszeniert sie mit dem Nagolder Ensemble ein Stück, das neben nachweislich historischen Begebenheiten auch Fiktives beinhaltet.

„Die handelnden Personen sind fast alle aus den Prozessakten, aus den Familien-Stammbäumen und in den Aufzeichnungen im Stadtarchiv zu finden. Aber ihre Gespräche, Gefühle und Dialoge auf der Bühne, ihr Alltagsleben und ihre Beziehungen werden durch den Schauspiel-Geist des Bürgertheater-Ensembles verlebendigt“, erläutert Isolde Alber das Konzept.

Der ungewöhnlich lange Titel ist auf die beiden unterschiedlichen Handlungsstränge zurückzuführen. Denn zum einen geht es um einen aus der Stadtgeschichte im Stuttgarter Staatsarchiv dokumentierten Injurienprozess aus dem Jahr 1771 zwischen dem Nagolder Apotheker Jakob Friedrich Zeller und dem Stadtschreiber Wilhelm Friedrich Hofacker, in dem ein Hase eine bedeutende Rolle spielt.

Zum anderen geht es um eine Liebesgeschichte, die sich zwischen den Nachkommen der beiden Familien entwickelt hat.

Der erste Teil der Inszenierung ist als Theaterspaziergang angelegt. Beginn ist beim Café im Kleb. Dort befindet sich auch die Abendkasse.

Nach und nach werden die Theaterbesucher zu weiteren Stationen geleitet.
Die Nagold wird dabei ebenso als Ort der Inszenierung genutzt wie der Garten an der Stadtmauer in der Nähe der Polizei und des ehemaligen Gefängnisses, was für die dortige Szene ein absolut symbolträchtiger Standort ist.

Das Ensemble des Nagolder Bürgertheaters.  Foto: Armin Büchler
Foto: Armin Büchler

Die Freilichtbühne am Unteren Markt ist quasi gleichzeitig der historische Originalschauplatz der Begegnung zwischen den Familien Zeller und Hofacker, die in direkter Nachbarschaft wohnten.

Neben symbolträchtigen Standorten und aus dem damaligen Leben gegriffenen
Dialogen können sich die Theaterbesucher auch auf musikalische Elemente freuen.

Freiluftinszenierung an verschiedenen Orten in der
Stadt — Begrenztes Platzangebot

Sogenannte Schnadahüpferln, also fröhliche und gleichermaßen nachdenkliche Lieder werden ebenso für Unterhaltung sorgen wie Choräle und Tänze aus der Zeit des Rokoko.

Auf unterhaltsame Art und Weise werden in rund zweieinhalb Stunden (mit Pause) 20 Jahre der Nagolder Geschichte erzählt.

Da es sich um eine Freiluftinszenierung handelt, werden festes Schuhwerk und je nach Wetterlage, entsprechende Kleidung empfohlen.

Auf den Einsatz von Schirmen soll verzichtet werden, da sie die Sicht für andere Theaterbesucher zu sehr einschränken.

Die Aufführungen finden bei jedem Wetter statt. Zwingen jedoch extreme Witterungsbedingungen zur Absage oder zum Abbruch einer Vorstellung, haben Theaterbesucher bei Abbruch oder Absage vor 17 Uhr beziehungsweise vor 20 Uhr Anspruch auf Rückerstattung des Ticketpreises.

Die verschiedenen Aufführungsorte lassen nur eine sehr begrenzte Zuschauerzahl pro Vorstellung zu. Das Amt für Kultur Sport und Tourismus empfiehlt daher, den Vorverkauf im Rathaus-Café oder im Internet über das Ticket-Portal Reservix zu nutzen. (Tina Block)



  • Stadt Nagold
  • Marktstraße 27 - 29
  • 72202 Nagold
  • Telefon: 0 74 52 / 68 10
  • info@nagold.de