Nagenda21 = die lokale Agenda 21 in Nagold

Fairtrade-Produkte in Nagold Wenn es um die Zukunft geht, stehen sich Untergangspropheten und Fort- schrittsgurus gegenüber. Aber wir  entscheiden mit unserem Handeln zu Hause, im Betrieb, in unserer Stadt mit darüber, wie es weitergeht. Unser Ziel ist eine ökologisch, ökonomisch und sozial verträgliche Entwicklung, wie dies die Agenda 21 vorschlägt, die auch künftigen Generationen und anderen faire Chancen bietet. Das lässt sich unter dem Begriff "Nachhaltigkeit" zusammen-fassen. Leider ist dieser Begriff groß in Mode,  weshalb Sie genau hinsehen sollten, was jeweils dahintersteckt. Die UN-Umweltkonferrenz in Rio hat alle Städte und Gemeinden aufgerufen eine Lokale Agenda umzusetzen. Agenda heißt wörtlich übersetzt: "was zu tun ist".  21 steht für das 21. Jahrhundert.

Global denken - lokal handeln

Wir sollten nicht  Probleme wie die Klimaerwärmung ...beklagen, oder die "Politik" dafür verantwortlich machen, was nicht oder falsch läuft. Vielmehr sollten wir im Interesse des Ganzen (global), unsere Chance nutzen und lokal in Nagold konkret handeln. So haben z.B. in Nagold die Privaten Haushalte (also wir) den größten Anteil am gesamten Energieverbrauch, siehe  Klimaschutzkonzept. Viele Tipps zum nachhaltigen Handeln geben die Gut zu WisseN-Praxistipps.

Nagold auf dem Weg zur Fairtrade-Town

Die Stadt möchte Fairtrade-Town werden. Fair Trade bedeutet garantierte Mindestpreise für Kleinbauern in der 3. Welt und eine Fair-Trade-Prämie mit denen Vor-Ort Gemeinschaftsprojekte umgesetzt werden können....
Ein Lenkungskreis mit vielen unterschiedlichen Personen und Gruppen hat sich gebildet, um dieses Ziel zu erreichen. Der Gemeinderat hat einen entsprechenden Grundsatzbeschluss gefasst.
Um Fair-Trade-Town zu werden müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden
- bei öffentlichen städtischen Veranstaltungen mit Ausschank, Angebot von 
  mindestens zwei Fair-Trade-Produkten ( in Nagold auch von Schneewittchen
  Apfel-Mango-Saft - die ideals Verbindung von Fairtrade und regionaler,
  ökologischer Produktion, die auch faire Preise braucht)
- Nachweis dass mindestens zwei Fair-Trade-Produkte in  fünf Einzelhan-
  delsgeschäften und drei  Gastronomiebetrieben angeboten werden, die   
  Beteiligung einer Kirche, eines Vereins und einer Schule 
- Bildung einer Steuerungsgruppe / Lenkungskreis
- Aktionen zu Fairtrade und Öffentlichkeitsarbeit.

Am Samstag, den 2. September laden wir Sie von 9 bis 11 Uhr  recht herzlich zum Fairen Frühstück im Hof des Rathauses ein, lassen auch Sie sich von Fairtrade verführen.  Das süße Frühstück kostet 2,50 Euro, jedes Extra, ob zusätzliches Getränk (Saft, Tee, Kaffee, Kakao oder Wasser), Ei, Müsli, zusätzliches Gebäck kostet jeweils 80 Ct extra und wer seinen eigenen Pott mibringt bekommt ihn vollgeschenkt (max. 0,3 Liter).

Sie bieten auch Fairtrade-Produkte an ? Dann senden Sie bitte den Anmeldebogen, den Sie im Infoblock rechts finden ausgefüllt an peter.widmann-rau@nagold.de damit wir Sie in unsere Liste aufnehmen können.

Eine Liste der Betriebe mit Fairtrade-Produkten finden Sie <hier>.


Interview Fairtrade
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Gebrauchtwarenbörse - Warentauschtag
für alles was für den Müll viel zu schade ist.
Platz schaffen und anderen eine Freude machen - seit über 20 Jahren

Hier können kostenlos gut erhaltene Gegenstände wie Geschirr, Küchengeräte, Spiel- und Sportsachen, Kleidung, Schuhe, Elektrokleingeräte, Spiele, DVDs, CDs, Bücher abgegeben und kostenlos abgeholt werden. Nicht angenommen werden Bauteile, Chemikalien, Computer und -zubehör, Schi, Müll und "Sper-riges" wie Stühle, Schränke, Autoreifen....- ein kleiner Beitrag zur Müllver-meidung.  Wo Sie auch unterm Jahr Sachen abgeben können finden Sie <hier>

 Carsharing - Beitrag zur nachhaltigen Mobilität
Auto teilen oder Carsharing statt Auto besitzen, das spart in vielen Fällen Geld
ist umweltfreundlich und ersetzt ca. 5 bis 7 KfZ. Auf Initiative des Bürgerforums hat sich eine Carsharing-Initiative gebildet (nagold@stadtmobil-ev.de) die  mittlerweise zwei Stadtmobile als Teilautos in der Calwer Straße auf die Räder gestellt hat. Infos zu Tarifen etc. unter www.stadtmobil.de.

Rückblick
Wir fangen nicht bei Null an. In den vergangenen Jahren gab es viele Aktivitäten im Sinne der Agenda 21, bei der Stadt in Privathaushalten, im Bürgerforum, die das Fundament für eine Lokale Agenda bilden. Die Stadt hat 1998 einen entsprechenden Bericht mit realisierten Maßnahmen vorgelegt: Dazu gehören z.B. die Einführung des Taktverkehrs, die nachhaltige Forstwirtschaft, Bachre-naturierungen, ein Obstbaumförderprogramm, Energieberatungen, das Thermografieprogramm, das Rufauto, Luftmessungen und bautechnische Modernisierungsmaßnahmen wie der Einbau von Blockheizkraftwerken oder der Einbau der Hackschnitzelanlage im Otto-Hahn-Gymnasium.


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