Städtebau:
Das Projekt ersetzt den bestehenden Anbau an das denkmalgeschützte Baudezernat am Rande der Nagolder Altstadt. Die historische Bauweise prägt den städtebaulichen Kontext mit beiden Nachbargebäuden, aber auch im weiteren Umgriff. Auf der der Straße abgewandten Seite befindet sich der Pausenhof der Burgschule. Zum nördlichen Nachbarn hin, ist ein Durchgang über diesen Pausenhof bis zur darüber liegenden Straße bereits vorhanden und wird erhalten.
Nutzung:
Das Projekt ist das erste Neubauprojekt der neu gegründeten, stadteigenen Wohnungsgesellschaft WIN (Wohnen in Nagold). Es entstehen insgesamt 10 Sozialwohnungen mit 2- und 3 Zimmern. Die Wohnungen sind mehrheitlich barrierefrei. Gleichzeitig bietet das oberste Geschoss durch die Erlebbarkeit des Dachraums räumliche Vorzüge. Im EG befinden sich außer einer weiteren Wohnung, die Erweiterungsflächen für das Baudezernat, die – wie bereits im Bestand – durch eine nutzbare Glasfuge erdgeschossig angebunden sind. Gleichzeitig bietet das Treppenhaus des Projekts den barrierefreien Zugang aller Ebenen und – über den Anschluss an das EG des bestehenden Baudezernats – auch die barrierefreie Erschließung dieses Bestandes. Ein großzügiger Fahrradraum vervollständigt die EG-Nutzung und bildet einen zeitgemäßen Ansatz zur Mobilität ab.
Bauzeit:
Baubeginn: Frühjahr 2026
Fertigstellung: Herbst 2027
Architekt:
Kauffmann Theilig & Partner, Zeppelinstraße 10, 73760 Ostfildern
Entwurf: Thomas Theilig, Ausführung: Rainer Lenz, Kübra Türk
Baufortschritt:
In der Genehmigungsplanung