Energiekonzept - Integriertes Klimaschutzkonzept (KSK)

Die Stadt Nagold hat im Sommer 2018 das Integrierte Klimaschutzkonzept verabschiedet
In den Jahren 2015 und 2016 wurde es von von der Nationalen Klimaschutzinitiative und dem BM Bau gefördert von der EnBW erstellt. Die Öffentlichkeit wurde in mehreren Workshops beteiligt und der AK Leitbild, dem Vertreter der Verwaltung, Gemeinderatsfraktionen, ANU, Jugengemeinderat, VHS, Stadtseniorenrat, IHK, Gewerbeverein und Experten angehören hat in mehreren Sitzungen das Energieleitbild für Nagold entworfen.

Im Winter 16/17 wurde an alle Haushalte in den Stadtteilen eine Broschüre mit Basisinformationen(PDF) zum Klimaschutzkonzept verteilt und in der Kernstadt ausgelegt.

Das Integrierte Klimaschutzkonzept gliedert sich in folgende Teile
1. Kurzfassung
2. Fachlicher Kontext
3. Ist-Analyse
4. Energie- und CO2-Bilanz der Stadt Nagold
5. Potentialanalyse
6. Klimaschutzszenarien
7. Regionale Wertschöpfung
8. Akteursbeteiligung
9. Klimaschutzmaßnahmen
10. Verstetigung des Klimaschutzes in der Stadt Nagold
11. Controllingkonzept
12. Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit
13. Abschließende Bemerkung

In seiner Sitzung am 26. Juni 2018 hat der Gemeinderat mit Drucksache 133/2018(PDF) das Klimaschutzkonzept beschlossen, sämtliche Maßnahmenempfehlungen mit Priorität 1 bewertet und dem Umweltbeauftragten die Stelle des Klimaschutzmanagers zugewiesen. 

Aber was können wir schon tun ?

viel, denn jeder einzelne leistet seinen Beitrag und die Privathaushalte sind die Gruppe mit dem höchsten CO2-Ausstoß in Nagold - wohlgemerkt ohne den Anteil den Sie am Verkehr haben. 

Deshalb lohnen sich energieeffiziente Geräte, sparsame Umgang mit Energie, Wärmedämmung und die Investition in erneuerbare Energien.
2018 kostet eine Photovotoltaikanlage von 8 kw ca. 12000 Euro und produziert ca. 7500 kWh Strom im Jahr, für die bei einer Volleinspeisung ab Oktober 18  12 Ct/kWh oder 900 Euro im Jahr vergütet werden.  Wird ein Teil des Stromes selbst verbraucht, ist dieser ca. 25 Ct/kWH wert.
Bei 0 % Sparzins einer Lebensdauer von mehr als 20 Jahren ist dies attraktiv für den Geldbeutel und die Umwelt.
Wissen Sie übrigens, dass die meisten PKW in Wirklichkeit Steh- und keine Fahrzeuge sind, weil sie im Schnitt rund 23 Stunden am Tag stehen. Wenn Sie nicht immer ein Fahrzeug benötigen und in der Innenstadt wohnen, könnte Carsharing für Sie interessant sein. Sie sparen sich Anschaffung, Steuer, Versicherung, Wartung und haben dennoch Zugriff auf ein Auto (www.stadtmobil.de).

Rebound-Effekt
Wenn Sie ein neues effizientes Gerät kaufen oder eine stromspardende Beleuchtung installieren,
werden diese oft länger betrieben als notwendig ("das bischen Strom"). Dies wird als Rebound-Effekt bezeichnet und frisst die möglichen Energieeinsparungen auf. Deshalb auch energiesparende Anlagen und Beleuchtung ausschalten, wenn nicht benötigt.

Die Stadt ist im Bereich Klimaschutz schon aktiv von der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED, über eine Hackschnitzelheizanlage im Otto-Hahn-Gymnasium, Pelletsheizanlagen bis zur Fotovoltaikanlage auf dem Rathaus oder dem Erwerb des Wasserkraftwerkes Rentschler und dem Einsatz von BHKWs.
Erneuerbare bei der Stadt(PDF)