Kai Podack
Gesang
Geboren 1982 in Calw und in der Region kein Unbekannter, ist Kai Podack ein Sänger, Entertainer und Gesangsdozent. Sein musikalischer Weg begann bereits im Kindergartenalter und war früh stark auf Stimme, Musik und Bühne ausgerichtet. Schon mit sechs Jahren erhielt er Stimmbildung; seine klassische Gesangsausbildung erhielt er bei den Aurelius Sängerknaben Calw. Als Kindersolist wirkte er in verschiedenen Opernproduktionen mit, unter anderem an der Staatsoper Stuttgart, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und an der Oper in Nizza. Nach dem Stimmbruch setzte Kai Podack seine gesangliche Ausbildung konsequent fort. Er studierte Jazz- und Popularmusik mit Hauptfach Gesang an der Musikhochschule Mannheim. Weitere prägende Stationen waren das Bundesjugendjazzorchester, die European Masterclass Bigband unter Peter Herbolzheimer sowie zahlreiche professionelle Projekte in den Bereichen Jazz, Pop, A-cappella, Bigband und Musik-Comedy. Einem größeren Publikum wurde Kai Podack als langjähriges Mitglied der A-cappella-Gruppe „Füenf“ bekannt, mit der er von 2012 bis 2024 rund 100 Auftritte pro Jahr spielte. Mit Füenf war er außerdem viele Jahre Botschafter für „Brot für die Welt“. Zu den besonderen Höhepunkten dieser Zeit gehörten sechs große Open-Air-Tourneen mit PUR, zuletzt im Jahr 2024. Darüber hinaus arbeitete er unter anderem mit der SWR Big Band, der Lumberjack Bigband, Max Mutzke, Bernd Kohlhepp alias „Hämmerle“ und der Polizei Bigband des Saarlandes zusammen – sowie mit zahlreichen namhaften Musikerinnen und Musikern der deutschen Jazz- und Popszene. Musikalisch versteht sich Kai Podack als Allrounder. Seine Erfahrung reicht von klassischem Gesang über Jazz, Swing, Pop und A-cappella bis hin zu Comedy, Mikrofontechnik, Bühnenpräsenz und Ensemblearbeit.
Diese stilistische Breite prägt auch seinen Unterricht. „Gesangsunterricht ist für mich kein starres Konzept, sondern ein individueller Prozess“, sagt Kai Podack. „Jeder Mensch bringt andere Voraussetzungen mit – Talent, Tempo, Mut, Zurückhaltung, Ehrgeiz oder einfach Neugier. Mir ist wichtig, genau dort anzusetzen und gemeinsam herauszufinden, was in einer Stimme steckt.“ Neben gesangstechnischen Grundlagen wie Atemführung, Stütze, Klanggestaltung, Intonation und rhythmischem Bewusstsein geht es ihm auch um Ausdruck, Stilgefühl und musikalische Persönlichkeit. „Gerade Gesang ist sehr direkt und persönlich. Deshalb braucht es einen Unterrichtsraum, in dem man ausprobieren darf – aber auch ehrliches und professionelles Feedback bekommt.“ Sein Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler in ihrer eigenen musikalischen Entwicklung zu stärken: „Nicht jeder muss auf die große Bühne. Aber jeder kann lernen, mit der eigenen Stimme sicherer, freier und überzeugender umzugehen.“