Kammermusik-Ensembles

Der Begriff der Kammermusik durchlief im Verlauf der Jahrhunderte eine Wandlung. Ursprünglich bezeichnete er Musik, welche im Gegensatz zur Kirchenmusik für die „Kammer“, repräsentativ für den weltlichen Gebrauch, bestimmt war. Heutzutage wird unter Kammermusik in der Regel die Musik für kleine Instrumental-Ensembles im Gegensatz zur Musik für Orchester verstanden, wobei der Übergang zwischen den Genres fließend ist (z.B. Kammerorchester, Kammerchor). Wesentliches Merkmal für die Kammermusik im engeren Sinne ist, dass Stimmen nie doppelt besetzt sind und dass sie nicht dirigiert wird, dass sie Spieler also eigenverantwortlich musizieren.

An der Städtischen Musikschule Nagold unterrichten mehrere Lehrkräfte Kammermusik: Margret Hummel, Dagmar Köbele und Atsuko Pfundstein.

Von Margret Hummel:

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten des Zusammenspiels von mehreren Violinen: Duos, Trios und Quartette vieler Komponisten von Bach bis Igudesman und Bertold Hummel. Die Schülerinnen und Schüler sind begeistert, gemeinsam Werke zu erarbeiten. Aufgrund meiner großen Erfahrung gelingt es mir immer wieder, für die diversen Alters- und Leistungsstufen geeignete Musikstücke zu finden. Das "Aufeinander hören" stärkt das metrische Gefühl und die Intonation. Zudem wird bei der Kammermusik das Sozialverhalten positiv entwickelt. Selbstverständlich schließt der Kammermusikunterricht auch die Erarbeitung von Werken für Violine und Klavier in verschiedenen Schwierigkeitsstufen ein.