Stadtnachricht

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Finden statt suchen, heißt die Devise mit der Umstellung auf den neuen Onlinekatalog in der Stadtbibliothek. WinBIAP WebOPAC nennt sich das digitale Nachschlagewerk offiziell. Sperrig ist aber nur der Name.
Die Nutzung ist praktisch selbsterklärend, übersichtlich und bietet jede Menge Möglichkeiten zur Recherche im kompletten Medienbestand der Stadtbibliothek sowie  im Bestand der angeschlossenen Christiane-Herzog-Realschule sowie zur Verwaltung des persönlichen Leserkontos.

Sämtliche Funktionen basieren auf Echtzeitinfos. Das heißt, Nutzer sehen auf einen Blick, ob Medien verfügbar oder ausgeliehen sind. Zudem werden alle Medien mit Detailinformationen und Inhaltsbeschreibungen sowie Titelbild dargestellt. Die Reihenfolge der Darstellung verläuft chronologisch nach Einarbeitungsdatum. Zum Beispiel ist diese Funktion bei der Suche nach Reiseführern oft sehr hilfreich.
Zudem werden auch alle verfügbaren digitalen Medien angezeigt. Vom Online-katalog aus wird man direkt auf die sogenannte Onleihe weiter-geleitet. Im alten System war dies nicht möglich, eine separate Anmeldung auf dem Portal war notwendig.

Rund 64.800 Medien, inklusive Digitalangebot, befinden sich im Bestand der Stadtbibliothek. Kinder finden hier ebenso das passende Buch, Spiel oder eine CD wie Erwachsene. (Foto: Ulrike Klumpp)
Foto: Ulrike Klumpp

Nach Auswahl eines Buchtitels oder einer CD ist es mit einem Klick auf die Symbole am rechten Seitenrand darüber hinaus möglich, die Informationen zum Titel auszudrucken, sie mit anderen über sogenannte Social Bookmarks zu teilen, zum Titel passende YouTube Videos zu schauen, das Buch im örtlichen Buchhandel zu bestellen oder Infos über die jeweilige Autorin oder den Autor im Internet auf Wikipedia nachzulesen.
Auf der übersichtlich gestalteten Startseite des Onlinekatalogs besteht die Möglichkeit, sich direkt ins Leserkonto einzuloggen. Dort können Medien vorbestellt oder verlängert werden. Zudem können E-Mail-Benachrichtigungen aktiviert werden. Zum Beispiel kann man sich informieren lassen, wenn ein vorbestellter Titel abgeholt werden kann. Ebenso ist es möglich, sich benachrichtigen zu lassen, kurz bevor die Leihfrist für ein entliehenes Medium abläuft. So verpasst man künftig keine Abgabefristen mehr und spart sich die Mahngebühr. Auf der Startseite selbst können die Bibliotheksmitarbeiterinnen Veranstaltungen in der Stadtbibliothek bewerben.

Zudem werden dort Neuerscheinungen in Form eines Buchtitelkarussells dargestellt. Ob ein Buch aktuell verfügbar ist oder nicht, ist auf einen Blick ersichtlich. Weitere Neuerungen für die Nutzung des Katalogs wird es im Laufe des kommenden Jahres geben. So wird es dann möglich sein, Einblick in die eigene Lesehistorie zu bekommen. Das heißt, der Nutzer erhält einen Überblick über seine bereits in der Vergangenheit entliehenen Medien.
„Die Nachfrage nach solch einem Angebot ist groß“, weiß Christina Grimm, Leiterin der Stadtbibliothek,  aus Erfahrung.

Alle Funktionen des Onlinekatalogs stehen den Nutzern übrigens auch ganz bequem über eine Web-App zur Verfügung. „Die App eignet sich auch hervorragend für unsere Schülerführungen in der Bibliothek, denn damit holen wir die Schüler dort ab, wo sie sich sowieso häufig aufhalten - nämlich beim Nutzen des Smartphones“, stellt Sabine Theurer fest, die als Mitarbeiterin der Stadtbibliothek häufig Schulklassen durch die Räume führt und den Jugendlichen einen Einblick über das breite  Angebotsspektrum in der Stadtbibliothek gibt.   (Tina Block)