Stadtnachricht

Standesamt informiert


Das Standesamt informiert über das Berichtsjahr 2018

Eheschließungen
Bei den Eheschließungen im Nagolder Standesamt gab es nach dem Rekord im Jahr 2017 mit 151 Eheschließungen im vergangenen Jahr einen leichten Rückgang auf 129 Eheschließungen.

21 Paare ließen sich auf der Burgruine Hohennagold und sechs Paare
im Zeller-Mörike-Garten in der Emminger Straße trauen.

54 Prozent der Eheleute kamen aus Nagold, bei 16 Prozent lebte bereits ein Partner hier. 30 Prozent der Paare stammten aus anderen Gemeinden und wählten Nagold als ihren Heiratsort. Bei 71 Prozent der Paare waren beide Partner noch ledig. Einen Ehenamen bestimmten 91 Prozent, davon 97 Prozent den Namen des Mannes.

In elf Fällen wurde dem Ehenamen der Geburtsname oder der zuvor geführte Name vorangestellt oder angefügt.
Bei 27 Prozent der Heiratskandidaten waren ein Partner oder beide nicht deutsch.
Fünf Paare beantragten ein Ehefähigkeitszeugnis, um im Ausland heiraten zu können.

Sterbefälle
Die Anzahl der Sterbefälle ging gegenüber dem Vorjahr mit 420 Sterbefällen auf 383 Sterbefälle im Jahr 2018 zurück, dies ist im Vergleich zu 2017 ein Rückgang um 9 Prozent.
286 Personen (87 Prozent) davon verstarben im Krankenhaus oder in
Senioreneinrichtungen.

Personenstandsbücher
Das Standesamt stellte im Jahr 2018 aus den Personenstandsregistern 4.616 Urkunden aus.

Religion

120 Personen traten im Jahr 2018 aus den verschiedenen Religionsgemeinschaften aus. Dies ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 39 Prozent.

Namensänderungen
Zwei Bürger änderten aus wichtigem Grund ihren Vor- beziehungsweise Familiennamen.
Drei Bürger nahmen die seit dem 1. November 2018 bestehende Möglichkeit zur Neusortierung ihrer Vornamen in Anspruch. (red)