Stadtnachricht

Burgruine Hohennagold


Burgruine Hohennagold (Foto: avmediafactory Gert Tetzner)
Foto: avmediafactory Gert Tetzner

Sie ist ein bereits von Weitem sichtbares, historisches Denkmal, ein Wahrzeichen und ein beliebtes Ausflugsziel: Die Burgruine Hohennagold. Wo früher, hoch oben auf dem Schlossberg, Grafen ihren Herrschaftssitz hatten, tummeln sich heute tagein, tagaus, vorzugsweise aber am Wochenende, zahlreiche Besucher. Die Burgruine Hohennagold hat bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Denn sie „bietet Geschichte, Natur und eine prächtige Aussicht“, wie Judith Bruckner in ihrem „Historischen Stadtführer“ schreibt. An den Wochenenden von Mai bis Anfang Oktober gibt es ein weiteres Angebot: Nagolder Vereine und Organisationen bieten Ausflüglern im DIGELPavillon eine Auswahl  an kleinen Speisen und Getränken. „Da lohnt sich der Aufstieg auf den Schlossberg gleich in mehrfacher Hinsicht“, erklärt Anja Bulmer, Sachgebietsleitung Sport und Vereine im Amt für Kultur, Sport und Tourismus, die für die Vergabe der Termine an Vereine zuständig ist.

DIGELPavillon mit Bewirtung auf der Burgruine Hohennagold (Foto: Markus Gauß)
Foto: Markus Gauß

Der DIGELPavillon ist samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Sofern an Wochenenden Veranstaltungen stattfinden, sind verlängerte Öffnungszeiten möglich. Wem der Aufstieg zur Burgruine zu steil ist, kann ab Mittwoch, 1. Mai, immer sonn- und feiertags sogar mit dem Shuttle-Bus auf den Schlossberg und zurück fahren. „Für Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, und Familien mit kleinen Kindern ist diese Möglichkeit ideal, bequem zur Burgruine zu kommen“, erläutert Sarah Leutner, Sachgebietsleitung Tourismus im Amt für Kultur, Sport und Tourismus. Der Shuttle-Bus fährt zwischen Mai und Ende Oktober immer sonn- und feiertags zwei Mal täglich, um 14 und 16 Uhr, ab der Haltestelle am Parkplatz „Neuwiesenweg“ bis zur Haltestelle am Schlossberg. Von dort sind es noch circa 700 Meter Fußweg zur Burgruine. Die Kosten pro Fahrt betragen 1 Euro pro Person, Kinder bis 6 Jahre fahren kostenlos mit.

Bus-Shuttle zur Burgruine (Foto: Stadt)
Foto: Stadt

Ein weiterer Höhepunkt, im wahrsten Sinne des Wortes, ist die regelmäßige Öffnung des Turms durch die Turmvögte des Schwarzwaldvereins. Genutzt wird die romantische Kulisse jedes Jahr auch von vielen Brautpaaren. Denn die Stadt bietet in den Sommermonaten standesamtliche Trauungen auf der Burgruine an. Wer sich für die Geschichte des ehemaligen Herrschaftssitzes interessiert, dem seien die Themenführungen der Tourist-Information empfohlen. Noch fünf Mal in diesem Jahr bieten Stadtführer die Möglichkeit, Interessantes aus der wechselvollen Geschichte der Burgruine zu erfahren. Führungen für Gruppen können über die Tourist-Info gebucht werden.

Beliebt sind auch die größeren Veranstaltungen, die auf dem Nagolder „Hausberg“ vor der einzigartigen Kulisse der ehemaligen Burg stattfinden. Dazu gehört das Burgkonzert des Nagolder Kammerorchesters, das am Sonntag, 21. Juli, stattfindet. Auf die künstlerische Besetzung der KlangZEIT, die am Wochenende 17./18. August stattfindet, darf man jetzt schon gespannt sein. Ein Höhepunkt für alle Märchenfreunde wird die MärchenZEIT sein, die am Wochenende 7./8. September für ein ganz besonderes Flair auf dem Schlossberg sorgen wird. „Die vielseitige Nutzung der Burgruine ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Für das kulturelle Leben in der Stadt ist es eine Bereicherung, der Tourismus profitiert davon und die Vereine können mit der Bewirtung und einem attraktiven Veranstaltungsprogramm die Werbetrommel für sich rühren“, erläutert Anja Bulmer. (red)