Stadtnachricht

Sommerferienprogramm


Was soll man tun, wenn man nicht weiß, wie es weitergeht? Vor dieser Herausforderung steht auch das Sommerferienprogramm für die Nagolder Kinder mit all den verschiedenen Anbietern, die in all den Jahren das Programm so attraktiv gemacht haben. Die Organisatoren des Programms, der Arbeitskreis Kultur in Zusammenarbeit mit der vhs Oberes Nagoldtal, versuchen nun das Beste aus der Ungewissheit zu machen. Es wird auf jeden Fall ein Sommerferienprogramm erarbeitet. Die Angebote der einzelnen Anbieter werden wie üblich gesammelt und in einer digitalen Broschüre zusammengestellt. Sie wird ab Sonntag, 12. Juli, sowohl auf der städtischen Internetseite als auch auf dem Internetauftritt der vhs online gestellt.

„Man kann heute davon ausgehen, dass die Outdoor-Veranstaltungen stattfinden können. In geschlossenen Räumen werden möglicherweise Änderungen gegenüber den letzten Jahren nötig“, erläutern Nanni Fingerhut und Susanne Humbeil, Sprecherinnen des Arbeitskreises Kultur im Nagolder Bürgerforum. Selbstverständlich muss auf die dann geltenden Verordnungen bezüglich der Corona-Sicherheitsmaßnahmen geachtet werden. Das bedeutet, dass kurzfristig reagiert werden muss. Vielleicht müssen Gruppengrößen verkleinert werden; vielleicht fallen einige Angebote dann auch ganz aus; vielleicht muss man Mundschutz tragen; vielleicht, vielleicht ...?

Jungforscher unter freiem Himmel - derzeit natürlich unbedingt mit mehr Abstand zueinander. (Foto: Jugendforschungszentrum)
Foto: Jugendforschungszentrum

„Die Maxime bei der Vorbereitung lautet: Lieber kurzfristig anpassen, eventuell auch manches absagen, als das Ferienprogramm für die Nagolder Kinder gleich gänzlich einzustellen“, sind die beiden Arbeitskreis-Sprecherinnen überzeugt. Änderungen sind aber auch jetzt schon nötig: Es wird in diesem Jahr keine Broschüre gedruckt. Das hat den Grund, dass niemand wissen kann, wie Schüler an die Hefte kommen können. Wer ist wann an welcher Schule? Wie kann das Heftausteilen Anfang Juli zeitgleich durchgeführt werden?

Der Druck der Broschüre kostet viel Geld und ist mit großer Wahrscheinlichkeit „für die Katz“. Dafür finden Kinder und Eltern alles im Internet. Wie immer ist das virtuelle Heft grafisch gestaltet, mit einem Quiz, Anmeldeformular und allem Notwendigen versehen. Apropos Quiz: Es lohnt sich immer, mitzumachen, die Gewinnchancen sind wirklich außerordentlich gut. Es ist nicht verwunderlich, dass die Angebote der Veranstalter in diesem Jahr nicht ganz so üppig sprudeln wie sonst. Dennoch ist schon ein ansprechendes Heftchen zusammen gekommen. Und alle Beteiligten hoffen, dass die Kinder in den Sommerferien doch wieder gemeinsame Erlebnisse haben können. Wie wichtig in dieser Zeit! (red)