Stadtnachricht

Heiraten


Heiraten ist in Nagold unter anderem auch hoch oben auf dem Schlossberg unter freiem Himmel und inmitten der Burgruine Hohennagold möglich. Foto: Tatjana Vecsey
Foto: Tatjana Vecsey

Heiraten in romantischer Umgebung liegt bei Paaren hoch im Kurs. Nagold hat für die standesamtliche Trauung gleich mehrere Orte mit besonders stimmungsvoller Atmosphäre zu bieten.

Nagold ist als Heiratsort äußerst beliebt. Insgesamt 144 Paare gaben sich im vergangenen Jahr  das Jawort. Im Vorjahr waren es 15 Trauungen weniger.
Die meisten Trauungen fanden im vergangenen Jahr im Ludwig-
Hofacker-Zimmer im Ordnungsamt statt.

Der historische Raum, benannt nach Nagolds berühmtem Stadtschreiber, verzaubert mit dem Charme vergangener Jahrhunderte.

Das traditionelle Trauzimmer im Hofackerhaus Foto: Tatjana Vecsey
Foto: Tatjana Vescey

Holzvertäfelte Wände und der imposante Kronleuchter schaffen eine stilvolle Atmosphäre. Durch die bunt verzierten Fensterscheiben können die Hochzeitsgäste einen Blick auf die Burgruine Hohennagold werfen, die über der Stadt thront.

Persönliche Akzente für die Zeremonie können im Trauzimmer natürlich gesetzt werden. Beispielsweise mit Blumenschmuck oder einer musikalischen Umrahmung.

Für Heiratswillige, die in den Sommermonaten unter freiem Himmel heiraten möchten, bietet sich die Burgruine Hohennagold an.
Die stattliche Ruine auf dem Schlossberg stellt eine gleichermaßen historische wie verwunschene Kulisse für die Trauzeremonie dar. Zudem finden die Hochzeitsgäste nicht nur ausreichend Platz vor, sondern auch eine herrliche Aussicht über die Stadt und ihre Umgebung. Im vergangenen Jahr gaben sich dort 22 Paare das Jawort.

Eine ebenso romantische wie ausgefallene Atmosphäre für die Eheschließung hat der Zeller-Mörike-Garten in der Emminger Straße zu bieten.

Auch im ehemaligen Gartenhaus des bekannten Nagolder Apothekers Gottlieb Heinrich Zeller kann die Ehe geschlossen werden. Foto: Tatjana Vecsey
Foto: Tatjana Vescey

Im Gartenhaus des berühmten Nagolder Apothekers Gottlieb
Heinrich Zeller können sich Brautpaare in ebenfalls geschichtsträchtiger Atmosphäre vermählen.

Bis zu 25 Personen finden dort Platz. Nach der Trauung haben sie die Möglichkeit, mit ihren Gästen beim Sektempfang unter den Kirschbäumen im Garten anzustoßen.

Unterstützt wird das Standesamt Nagold hierbei durch den Förderverein Zeller-Mörike-Garten e. V., der das Kulturdenkmal ehrenamtlich betreut.  

„Für das Jahr 2021 nehmen wir ab September gerne Reservierungen entgegen“, erklärt Heiko Raaf.

Apropos Reservierungen. Es empfiehlt sich eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Standesamt. Zum einen wegen der Terminierung der Trauung, zum anderen, um abzuklären, welche Unterlagen notwendig sind.
Formell kann die Eheschließung erst sechs Monate vor der Trauung angemeldet werden.

Je nach Staatsangehörigkeit, Alter und Familienstand müssen die künftigen Eheleute ganz unterschiedliche Dokumente einreichen.

Liegen die Unterlagen im Standesamt vor, wird ein Termin mit den künftigen Eheleuten vereinbart, um die rechtliche Seite der Eheschließung zu prüfen und den Ablauf der Trauung zu besprechen.

Außerdem kann das Paar bei dieser Gelegenheit auch das sogenannte Stammbuch aussuchen.

Die Brautleute können zudem unter verschiedenen Ausführungen des Stammbuchs wählen. Foto: Stadt
Foto: Stadt

Während es früher ein einheitliches Design gab, haben die Brautpaare heute eine große Auswahl von klassisch bis modern.

„Heiraten in Nagold ist übrigens nicht nur Nagolder Bürgerinnen und Bürgern vorbehalten.

Auch Paare aus der näheren und weiteren Umgebung sind hier im Standesamt herzlich willkommen“, erklärt Heiko Raaf.

Die Anmeldung der Eheschließung läuft dann über das Standesamt des Wohnortes und wird anschließend nach Nagold weitergeleitet.

Neben Heiko Raaf ist dort auch Angelika Melzer für die Aufgaben im Standesamt zuständig. Sie ist Standesbeamtin und übernimmt ebenfalls Trauungen und weitere Aufgaben im Standesamt.

Egal ob Trauzimmer oder Burgruine - für die Nagolder Standesbeamten ist es in jedem Fall „eine schöne, abwechslungsreiche Aufgabe, diesen außergewöhnlichen Tag im Leben zweier Menschen begleiten zu dürfen“.