Stadtnachricht

Jugend forscht


Plakat "Jugend forscht".

Trotz der aktuell andauernden Corona-Pandemie wird der „Jugend forscht“ -
Regionalwettbewerb Nordschwarzwald am Donnerstag, 25. Februar, und Freitag, 26. Februar, zum ersten Mal in der Geschichte von „Jugend forscht“ virtuell stattfinden. Barbara Renz, die Wettbewerbspatin der Stadt Nagold, und Klaus Gerlinger,  Wettbewerbsleiter, arbeiten aktuell an einem umfassenden Konzept, damit der virtuelle Wettbewerb für die Jungforscherinnen und Jungforscher ebenfalls zu einem unvergesslichen und positiven Erlebnis werden kann.

„Der Wettbewerb steht wie kaum ein anderer Wettbewerb für die Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft. Kinder und Jugendliche erforschen, was heute und morgen verbessert werden kann, das heißt, wo braucht es neue Ansätze, um eine bessere Zukunft zu gestalten. Dieser Mut und die Neugierde auf Neues möchten wir gerade in der aktuell herausfordernden Zeit fördern“, erklärt Barbara Renz.

Wettbewerbsleiter Klaus Gerlinger ergänzt: „Das virtuelle Wettbewerbsformat wird uns dabei helfen, dass der Wettbewerb durchführbar ist und alle Teilnehmer sicher und gesund daran teilnehmen können. Wir haben den Wettbewerb und die Siegerehrung virtuell geplant, wie wenn diese real stattfinden würden und in ein Live-online Format transformiert. Im Vordergrund steht der Einsatz der Kinder mit einer entsprechenden Würdigung“. Die Übertragung erfolgt mithilfe der datenschutzkonformen Videoplattform alfaview. Notwendig ist es, unter https://alfaview.com/de/download/ die passende Version für das verwendete Gerät herunterzuladen und zu installieren. Ein Konto muss nicht erstellt werden.

Emily Sindlinger (links) und Ronja Steiner tüfteln am perfekten Mund-Nasenschutz. (Foto: Jugendforschungszentrum)
Fotos: Jugendforschungszentrum

Öffentlichkeitstag
Am Freitag, 26. Februar, findet der sogenannte Öffentlichkeitstag des Wettbewerbs statt. Normalerweise kommen bis zu 600 Gäste in die Nagolder Stadthalle. Auch die virtuelle Ausrichtung des Wettbewebs macht dies möglich, so dass Interessierte und sogar Schulklassen die insgesamt 46 Projekte online besuchen können. Sie kommen aus den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Technik, Physik, Geo- und Raumwissenschaften. Über die Internetseite der Stadt Nagold www.nagold.de/jugend-forscht kann man zwischen 11 und 14 Uhr die verschiedenen Projekte besuchen und auch Fragen an die Teilnehmenden stellen.

Feierstunde per Livestream
Um 18 Uhr ist dann die Livestream- Feierstunde aus dem Teufelwerk geplant. Die Zuschauer sollen in einer kurzweiligen Show auf die Reise von „Jugend forscht“ mitgenommen werden. Durch live eingespielte Beiträge, Projektvideos, Laudationen und einer Oscar-ähnlichen Preisverleihung soll die Veranstaltung einen kurzweiligen Touch bekommen. „Es freut uns sehr, dass Dr. Ingmar Hoerr, CuraVac Gründer, ein Grußwort für Gäste und Teilnehmer sprechen wird“, sagt Barbara Renz.

Landeswettbewerbe und Bundesfinale
Die Siegerinnen und Sieger der Regionalebene qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe, die Anfang März beginnen. Den Abschluss der 56. Runde von „Jugend forscht“ bildet das Bundesfinale vom 27. bis 30. Mai in Heilbronn – gemeinsam ausgerichtet vom Science Center experimenta als Bundespate und von der Stiftung „Jugend forscht e. V.“ (red)