Interviewerinnen und Interviewer gesucht

Für die Stadt Nagold ist das Ergebnis des Zensus 2022 immens wichtig, da darauf die Berechnungen des Länderfinanzausgleichs und anderer Fördergelder basieren und jede nicht erfasste Person  zu finanziellen Einbußen für die Stadt führt.

Um ein möglichst positives Ergebnis für Nagold zu erzielen, möchten wir Sie um Ihre Mithilfe bitten:

Für die Befragungen der beim Zensus 2022 auskunftspflichtigen Personen suchen wir Interviewerinnen und Interviewer. Ihre Aufgabe ist es, die durch eine Stichproben-Ziehung ermittelten Haushalte aufzusuchen und zu befragen.

Wo kann man sich melden, wenn man Interviewerin oder Interviewer werden möchte?

Die Erhebungsstelle Zensus 2022 in der Mörikestraße 20 in Nagold (ehem. GTSZ) ist für alles rund um den Zensus zuständig. Gerne können Sie sich telefonisch melden oder drucken Sie das Rückmeldeformular aus und lassen Sie es uns ausgefüllt und unterschrieben zukommen.



Fragen und Antworten

1. In welchem Zeitraum finden die Zensus-Befragungen statt?

Nach dem Stichtag, dem 15. Mai 2022, sollen die Befragungen zum Zensus 2022 durch die Erhebungsbeauftragten (nachfolgend abgekürzt EB oder Interviewerinnen/Interviewer genannt) zügig durchgeführt werden.

Um möglichst stichtagsnahe Ergebnisse zu erhalten, sollten die Befragungen durch die EB bis Ende August 2022 beendet sein, damit die gesamte Erhebung (inkl. Mahnwesen und Bußgeldverfahren für säumige Auskunftspflichtige) durch die Zensusstelle Nagold Ende November 2022 abgeschlossen werden kann.


2. Was darf eine Interviewerin/ein Interviewer fragen ?

  • Existenzfeststellung
    Vorname, Familienname, Geburtsdatum, Geschlecht
  • Ziel 1-Befragung

    Vorname, Familienname, Geburtsdatum, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Familienstand, Wohnungsstatus

  • Ziel 2-Befragung
    Zusätzlich zur Ziel 1-Befragung weitere soziodemographische Merkmale.

3. Was, wenn vom Auskunftspflichtigen gegenüber dem EB keine Angaben gemacht werden möchten?

Die 4 Fragen zur Existenzfeststellung müssen dem EB beim persönlichen Besuch auf jeden Fall beantwortet werden.  Die weitere Befragung hängt davon ab, für welche Befragungsart die Auskunftspflichtigen vorgesehen sind.

Die Meldung der Ziel 2-Befragung kann online vorgenommen werden. Hierzu wird dem Auskunftspflichtigen ein Zugangscode ausgehändigt, mit dem man direkt auf der Website des Statistischen Landesamts gelangt und dort die Angaben machen kann.

Ob der Rücklauf des Online-Fragebogens erfolgt ist, wird vom Statistischen Landesamt überwacht und  an   die Erhebungsstelle Nagold gemeldet, die bei Nichteingang das Mahnverfahren anstößt.

Wer nicht über einen Online-Zugang verfügt hat die Möglichkeit, einen Papierfragebogen auszufüllen, entweder zusammen mit dem EB oder alleine. In Einzelfällen kann auch ein Termin in der Erhebungsstelle vereinbart werden, wo im Auskunftsbereich die Möglichkeit besteht, seinen Bogen zu bearbeiten.

4. Nach welchen Kriterien werden Interviewerinnen und Interviewer ausgesucht?

Grundsätzlich kann sich jede Person, die mindestens 18 Jahre alt ist, als Interviewer: in bei der Erhebungsstelle bewerben. Voraussetzung um zum Einsatz zu kommen, ist die Vorlage eines aktuellen Polizeilichen Führungszeugnisses. Eine Teilnahme von Personen, die in sensiblen Bereichen der öffentlichen Verwaltung tätig sind oder waren (z.B. Ordnungsamt, Stadtkämmerei) ist nicht möglich.

Die Interviewerinnen und Interviewer sollten freundlich, zuverlässig, vertrauenswürdig und verschwiegen sein. Außerdem ist zeitliche Flexibilität von Vorteil, da die Auskunftspflichtigen u. U. abends oder am Wochenende aufgesucht werden müssen.


5. Wird die Tätigkeit als Interviewerin und Interviewer bezahlt?

Die Tätigkeit als Interviewer: in ist ein Ehrenamt, das aber mit einer Aufwandsentschädigung honoriert wird, die nicht der Besteuerung nach dem Einkommensteuergesetz unterliegt, also steuerfrei ist.

Fragen bzgl. Hinzuverdienst zur Rente bzw. Kürzung von Rentenbezügen müssen aufgrund der Vielzahl verschiedener Rentenarten (z. B. vorgezogene Altersrente bei Arbeitslosigkeit, Erwerbsminderungsrente, Hinterbliebenenrente etc.) im Einzelfall direkt beim zuständigen Sozialversicherungsträger gestellt werden.